Der aktuelle Spanienkonflikt sorgt für Kopfschütteln unter den Bürgern der EU. Wie aus ein paar im Meer versenkten Betonblöcken direkt ein Spanienkonflikt entstehen kann, erschließt sich den meisten Menschen nicht direkt. Um diesen Spanienkonflikt besser verstehen zu können ist ein Blick hinter die Kulissen des gerade offensichtlichen nötig. Seit über 300 Jahren ist die Insel Gibraltar Staatsgebiet des vereinigten Königreichs. Das kleine Eiland unterhalb der iberischen Halbinsel gehört geografisch allerdings zu spanischen Krone und kleinere Feindseligkeiten kommen deshalb gelegentlich vor. Wie aber hat sich nun neuerlich ein Konflikt entwickelt?

Betonblöcke sorgen für Ärger zwischen EU-Mitgliedern

In Gibraltar wurde beschlossen, Betonblöcke in küstennahem Gewässer zu versenken, um so ein künstliches Riff entstehen lassen. Der Hintergrund ist der Tourismus. Gibraltar soll für solvente Tauch-Touristen zu einem attraktiven Urlaubsziel werden. Spanien wiederum droht Gibraltar mit Sanktionen, weil diese Betonblöcke die Zufahrten zu verschiedenen Fischereigebieten versperren. Spanische Fischer können nun nicht mehr in dem Maße auf Fischfang gehen, wie sie es gewohnt sind. Was für nicht betroffene Menschen wie eine Kleinigkeit wirkt, hat tatsächlich bereits einen kleinen Spanienkonflikt ausgelöst.

Ist dieser Spanienkonflikt gefährlich oder nicht?

Besorgte EU-Bürger stellen sich natürlich die Frage, ob dieser Spanienkonflikt zu einer echten Krise auswachsen kann. Da es sich bei beiden Streitparteien um EU-Mitglieder handelt, sind kriegerische Auseinandersetzungen nicht zu erwarten. Dennoch muss für eine Lösung gesorgt werden, die sowohl für Gibraltar als auch für Spanien tragbar sind. Es ist anzunehmen, dass dieser Spanienkonflikt mit Geldleistungen aus der Welt geschaffen werden kann.